| Metro - Paläste für das Volk | |||
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So ungefähr erstreckt sich das Moskauer Metro-Netz über das Gebiet der Stadt. (Stand 2003)
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| Zahlen (Stand Herbst 2004) | |||
Baubeginn
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15. Mai 1935 | ||
1. Abschnitt |
11,6 km zwischen Sokolniki und Park Kultury (rote Linie) | ||
Netz |
170 Stationen und ca. 276 km; 56 Umsteigebahnhöfe; 4221 Wagons, von denen jeder durchschnittlich täglich 517,7 km fährt |
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längste
Linie |
41,5 km Serpuchovsko-Timirjasewskaja (graue Linie) | ||
längster
Bahnhof |
270 m Worobjowyje Gory (Spatzenberge); Station überm Wasser der Moskwa | ||
Fahrgäste |
täglich 9 Millionen; Tagesrekord am 05.07.1997: über 12 Millionen | ||
Spurbreite |
1524 mm | ||
Geschwindigkeit |
41 km/h durchschnittliche Betriebsgeschwindigkeit; Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h | ||
Rolltreppen |
582; die Längste: 126 m Station Park Pobedy; ist auch tiefste Station; | ||
schönste Station |
Kiewskaja (braune Ringlinie - westlich vom Zentrum) | ||
Fahrpreis |
10 Rubel (ca. 0,30 €) | ||
Durchsatz |
2.552 Millionen Passagiere pro Jahr; 8737 Züge/Tag; kleinstes Intervall: 90 sec bei etwa 39 Zugpaaren pro Stunde; |
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| Museum |
Nähe Metro Sportiwnaja, Chamownitscheskij wal. 36
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Metro-Plan 2003, rus
- eng Die Besonderheit an nebenstehendem offiziellen Metro-Plan (seit 26. September 2003 gültig) besteht darin, dass die Station "Botanischer Garten" (rote Linie im NO des Zentrums) fälschlicherweise am falschen Ufer des Flusses Jausa eingezeichnet wurde. (Quelle: www.metro.ru |
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Metro-Plan aus dem Jahr 1935 Da führte die einzige, erste Linie von Sokolniki im Nordosten ins Zentrum nach Ochotnyj rjad und teilte sich dort: Ein Zweig führte weiter zum Gorkij-Park, der andere führte bis zum Smolensker Platz. Damals war der "Alte Arbat", der dort am heutigen Außenministerium endet, noch keine Fußgängerzone, sondern eine große Ausfallstraße vom Kreml in Richtung Westen. Wie man sieht, kam man beim Bau so schon recht nah ans Wasser der Moskwa, musste und konnte wohl auch noch nicht weder drüber noch drunter her. |
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| Eine Fahrt mit der schnellsten Metro der Welt lohnt sich. Steigen Sie ab in den Untergrund - die Metro in Moskau ist nicht nur eine Metro, sondern auch ein Zeugnis hoher Baukunst und vor allem Kunstfertigkeit - Sie finden dort beeindruckende Skulpturen, Glasmalereien, Fresken etc. In der Metro tobt das Leben. Wenn Sie Zeit haben: Fahren Sie einmal auf der braunen Ringlinie herum! Auf den Gängen spielen Musiker auf Ihren Instrumenten, alte Frauen verkaufen Ihnen selbstgestrickten Pullover, Haustiere oder auch Diplome. Metro ist das Synonym für Erlebnis. Sie benötigen einen Fahrschein mit Magnetstreifen, den Sie an den Kassen ("kassy") in jeder Metrostation bekommen - und schon kann es losgehen.
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Die Rolltreppen runter zu den tief liegenden Stationen im Zentrum sind teilweise zwischen 80 und 100 m lang und unglaublich schnell. So scheint es uns zumindest anfangs. Es gibt - je nach Verkehrslage - unterschiedliche Geschwindigkeiten. Aber beim häufigen Fahren werden Sie bald feststellen, dass auch die höchste Geschwindigkeit Ihnen zu langsam vorkommt. Zumindest auf dem Heimweg... |
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Metroplan 1967 Das hier geplante Stück der schwarzen Linie (heute orange) wurde in dieser Form nicht gebaut. (Quelle: Ausschnitt aus einem Stadtplan zur WDNCh, Verlag WDNCh, Moskau 1967 siehe auch www.metro.ru) |
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| Zu den schönsten Stationen zählen: Komsomolskaya (1952), Kiewskaja mit herrlischen Wandmosaiken, die Ihnen einen guten Eindruck von der russischen Geschichte vermitteln, Majakovskaja (1938-39), Novoslobodskaja (1950) - Jugendstil, Ploschtschad Rewoljuzii (1939). |
Mehr als 170 Stationen zählt das Metronetz in Moskau und umfasst mehr als 276 km Gesamtstrecke. Morgens um 5:30 Uhr beginnt es im Untergrund zu brodeln - erst um 1:03 Uhr in der Nacht fährt der letzte Zug des Tages los. Umsteigen kann man nur bis 1 Uhr. Im 3-4 Minutentakt verkehrt die Metro. In Spitzenzeiten sogar alle 90 Sekunden. Und dennoch sieht man häufig Leute über den Bahnsteig rennen, die sich dann noch durch die sich schon schließende Tür quetschen. Zur rush-hour morgens und abends muss man schon mal einen oder zwei Züge abfahren lassen, bis man die richtige Startposition in Türnähe errungen hat. Da sich die Haltezeit der Züge auch bei gefülltem Bahnsteig nicht ändert, ist zügiges Ein- und Aussteigen empfohlen. Im besten Fall machen Sie sich durch Trödeln nur unbeliebt, im schlimmsten Fall walzt man (und Oma) Sie platt und Sie steigen aus oder ein, auch ohne dass Sie ihren Zielbahnhof erreicht haben. Sollten Sie vor dem nächsten Halt im Wagon angesprochen werden, lassen Sie den Frager lieber vorbei. Weil alles zügig gehen muss, fragen die Russen den, der zwischen ihnen und der Tür steht, ob er an der nächsten Station aussteigt. Wenn Sie das wollen, drängeln Sie noch näher zur Tür. Wenn nicht, machen Sie unbedingt Platz! Sie bereuen es sonst.
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Ein Metro-Plan aus dem Jahre
1979 Von der Station Taganskaja führt rechts eine neue (gelbe) Linie hinaus nach Osten |
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Ein Metro-Plan aus dem Jahr
1989 Auf diesem Olan sind schon zwei weitere Linien zu sehen. Die graue (Nord-Süd) ist heute auch die längste Linie. Rechts beginnt die neue grüne Linie am Kursker Bahnhof und führt nach Süd-Osten. |
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